My Life In Status Messages [this year]

•Oktober 11, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

2011 -  mein Leben in Augenblicken.

[Eine Hand voll der "Phrasen" sind NICHT von mir, sondern AN mich gerichtet - es bleibt jedem selbst überlassen, herauszufinden welche das sind]

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Die Menschen sind es nicht gewöhnt, dass man MEINT, was man SAGT ;)

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Träumen ist, wenn das Unterbewusstsein nachts den Fernseher laufen lässt

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Wie kommt die Socke in den Kühlschrank, wie “reallife” ins Internet, was macht der Toaster hinterm Sofa und was machst DU in MEINEM Bett?!

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Der Zettel wohnt in seinem Block :) dort praktiziert er einen alternativen Lebensstil und “pustet den Hahn”

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Quades – walking death of Staubsauger

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Das wär’s gewesen…

•Oktober 6, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

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Das wär’s gewesen.
Wir zwei, wir ham’s verpennt
Das wär’s gewesen.
Schöne Story ohne Happy End.

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oder

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Das wär’s gewesen.
Ein wunderschönes Paar!
Das wär’s gewesen.
Kaum zu glauben, dass da nie was war.
Ich hab irgendwo gelesen,
dass vielleicht noch was draus wird,
wenn man stur dran glaubt und unbeirrt…

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?

A Finger, Two Dots, Then Me

•Oktober 1, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

 

Lying together in the park on Seventh,
our backs smoosh grass and I say
I will love you till I become a child again,
when feeding me and bathing me is no longer romantic,
but rather necessary.

I will love you till there is no till.
Till I die.
And when that electroencephalogram shuts down, baby
that’s when the real lovin’ kicks in.

Forgive me for sounding selfish
but I won’t be able to wait under the earth for you
(albeit a romantic thought for groundhogs,
gophers and the gooey worms).
I will not be able to wait for you…

but I will meet up with you
and here’s where you will find me:
get a pen–

Hold your finger up
(two fingers if your hands are frail by now)
and count two stars directly to the left
of the North American moon.
You will find me there.
You will find me darting behind amazing quasars
Behind flirtatious winks
of bright and blasting boom stars!

Sometimes charging so far into space
the darkness goes blue.
I will be there chasing sound waves
riding them like two-dollar pony ride horses
that have finally broken free and wild.
I will be facing backwards, lying sideways,
no hands, sidesaddle, sometimes standing
sometimes screaming zip zang zowie!
My God, it’s good to be back in space… Where is everybody?

You will recognize my voice.
You will see the flash of a fire trail
burning off the back of me
burning like a gasoline comet kerosene sapphire.
This is my voice.
Don’t look for my body or a ghost.
I’ll resemble more a pilot light than a man now.

I’m sure some will see
this cobalt star white light from earth
and cast me a wish like a wonder bomb.
And I’ll think “Hmmph. people still do that?”

I’m sure I’ll take the light wonder bombs
to the point in the universe
where sound does end.
The back porch of God’s summer home.

It’s so quiet here, you float.
It feels the way cotton candy tastes.

I say to him… why do I call you God?
He says ‘Because Grand Poobah sounds ridiculous.’
(Who knew he was so witty?)
I ask him ‘Lord, so many poets have tried to nail it and missed, what is holy?’

At that moment,
the planets begin to spin and awaken
and large movie screens appear on Mars, Saturn and Venus
each bearing images I have witnessed
and over each and every clip flashes the word holy.

armadillos–holy
magic tricks–holy
cows’ tongues–holy
snowballs upside the head–holy
clumsy first kisses–holy
sneaking into movies–holy
your mother teaching you to slow dance
the fear returning
the fear overcome–holy
eating top ramen on upside-down frisbees
cause it was either plates or more beer–holy
drunk beach cruiser nights–holy
the $5.00 you made in vegas
and the $450.00 you lost–holy
the last time you were nervous holding hands–holy
feeling God at a pool hall but not church–holy
sleeping during your uncle’s memorized dinner prayer–holy
losing your watch in the waves and all that signifies–holy
the day you got to really speak to your father cause the television broke–holy
the day your grandmother told you something meaningful
cause she was dying–holy
the medicine
the hope
the blood
the fear
the trust
the crush
the work
the loss
the love
the test
the birth
the end
the finale
the design
in the stars
is the same
in our hearts
the design
in the stars
is the same
in our hearts
in the rebuilt machinery of our hearts

So love, you should know what to look for
and exactly where to go…

Take your time and don’t worry about getting lost.
You’ll find me.
Up there, a finger and two dots away.
If you’re wondering if I’ll still be able to hold you
…I honestly don’t know

But I do know that I could still fall for
a swish of light that comes barreling
and cascading towards me.

It will resemble your sweet definite hands.
The universe will bend.
The planets will bow.
And I will say “Oh, there you are. I been waitin’ for ya. Now we can go.”

And the two pilot lights go zoooooooom
into the black construction paper night

as somewhere else
two other lovers lie down on their backs and say
“What the hell was that?”

 

-Derrick Brown, Beat Poet

Sonne :/

•Oktober 1, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

 

Salz

•September 29, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

… und auch die Sonne kann den Regen hier nicht verdrängen oder besiegen. Auch die Sonne kann nur kurz etwas buntes Licht, einen Regenbogen, zaubern, der dann für gewisse Zeit einen schönen Anblick bietet und mir ein zweifelhaftes Lächeln ins Gesicht zeichnet. Doch irgendwann geht der Tag vorbei und mit der Dämmerung erlischt auch das farbenfrohe, ermutigende Lichtspiel am Horizont. Und dann ist es eben dunkel…

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Das kalte Mondlicht lässt mich frösteln. Die Leuchtkraft des Vollmondes ist 10 mal so stark, wie die des Halbmondes – ich weiß um diese Eigenschaft, da ich sie gemeinsam mit unzähligen weiteren Naturphänomenen gelernt habe; um nicht in Gedanken abzuschweifen. Manchmal, dachte ich, wirkt das Wunder aber wer glaubt schon noch an echte Wunder..?

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Vielleicht hast du schon vergessen, was da war – mich vergessen, um wieder mit erhobenem Blick in die Welt starten zu können. Ich könnte es dir wahrscheinlich nichtmal übel nehmen…

Du bekundest den wichtigen Personen in deinem Leben deine Liebe, bedankst dich für ihr Dasein und das ist eine so liebevolle Eigenschaft von dir, die mir jetzt ins Herz schneidet. Ich hasse mich dafür, immerhin ist es eine schier aussichtslose Trauer, nicht auf dieser Liste zu stehen, stehen zu können, zu werden. Schön, dass du deine beste Freundin, deine Eltern liebst und auch süß, dass du sie das wissen lässt. Niemals würde ich Eifersucht empfinden – ist doch klar, das ist ja “was ganz anderes” und “nicht vergleichbar”. Die aber Wahrheit ist, dass ich hier sitze und spüre, wie ich mich bescheiße; spüre wie all die Ausreden dem berühmten Tropfen auf den heißen Stein gleichkommen, wobei der heiße Stein mein offenes Herz und der Tropfen eine Hand voll Salz ist. Unpraktisch, dass Salz sowohl schmerzt als auch konserviert…

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Abhängig? Nein!

Verletzt, traurig, im Zwiespalt, verständnislos, enttäuscht, hilflos, weit weg? Ja…

Aber hoffnungslos? Nein. Leider nein… die Hoffnung, sagte mal jemand, lebt davon, enttäuscht zu werden. Schade, denn sie ist Schuld daran, dass ich um halb 12 Uhr nachts noch auf bin, Klavier spiele, Lieder höre, Lieder schreibe und hier einige unbeholfene Worte “zu Papier” zu bringen versuche, um dem Knoten in meiner Brust Luft zu machen. Das Gemeine ist die Lüge.

Ich denke an dich, ständig.

Ich träume von dir, du lässt mir nichtmal im Schlaf Ruhe oder Zeit für eine Pause.

Ich bin bei dir, wenn du mich brauchst – mit der einen Hand an deiner, mit der anderen am Abzug…

15 mm

•September 11, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Die Erinnerungen wie Spiegelscherben am Grunde des Herzens und die Worte wie Nadeln in den Adern, die Kodak Momente wie der Gewehrlauf auf der Brust – 15 mm Blei. Eine so kurze Zeit derartig intensiv und unbeschwert verbracht, ein so brutales Ende. Bloß eine Lüge, nichts als die unbesiegbare Angst und Neugier.

Gefunden, getragen, ausgenutzt, fallen gelassen und vergessen – die Karriere eines naiven Blinden, der schon viel zu früh sein Augenlicht an die Liebe verlor. Wer wen belügt ist die Frage, die als einziges bleibt – doch selbst hier versage ich; ich vermag nicht herauszufinden was passiert ist…

Tattoosucht

•September 10, 2011 • Hinterlasse einen Kommentar

Mit der Zeit tätowiert einem die Liebe das Wort “Misstrauen” auf die Stirn.

Warum tut man sich das immer wieder an, “Jede Enttäuschung ein Stich und am Ende Tattoo-süchtig” ?

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Der Mensch scheint mir ein lernresistenter Masochist zu sein, der sein eigenes Herz wie einen Schild zwischen sich und das tückische Vertrauen der Welt hält. Diese schwingt ihrerseits die “Sense des Vertrauens” und dann rollen wieder Köpfe. Es sind die Köpfe derer, die eine weitere Narbe im Herzen nicht riskieren konnten…

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Mit der Zeit tätowiert einem die Liebe das Wort “Misstrauen” auf die Stirn.

…als Zeichen dafür, dass man sich dem Vertrauen der Welt gestellt und es immer wieder überlebt hat, anstatt kopflos das Weite zu suchen.

Auch, wenn man jedesmal größere oder kleinere Narben auf dem Herzen davongetragen hat.

 
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